Japan 2010

Servus Zusammen!

Hier mein Bericht über die zwei besten Wochen die ich bisher erleben durfte. Die Texte sind großteils noch während der Reise entstanden, sind Teils als Blog-Eintrag, teils eher als Tagebuch und mit etwas hin- und herspringenden Zeitformen entstanden. Insgesamt solltet Ihr aber erkennen können, was für eine coole Zeit das war 🙂 Ich sag schonmal sorry, weil’s einfach wieder sehr viel Text und Fotos sind, und trotzdem noch lange nicht alles Erwähnenswerte drinsteht. Ich habe echt versucht, mich bei den Fotos zusammenzureißen 😉

Jetzt viel Spaß beim Lesen!

24.08.2010, Tag 0: Busan

Heute ging der Urlaub los. In der Früh bin ich mit Chris und Micha mit dem KTX 2 Stunden nach Busan (noch in Korea) gefahren. Dort gab es erstmal eine Runde über den Fischmarkt. Es hat teils richtig übel gerochen, war aber doch interessant zu sehen. Gekauft hätte ich dort wohl nichts, da das meiste zwar schon mit Eis gekühlt war, aber vieles doch einfach in der Sonne lag.

Zu Mittag sind wir dann auf dem Markt in ein Lokal, und wollten uns eigentlich nur je einen gegrillten Fisch bestellen. Wir bekamen stattdessen ein volles Menü mit gegrilltem Fisch, Suppe, und Beilagen. War sehr lecker, und wieder überraschend billig (8€ für 2 Fische + Beilagen).

Als nächstes sind wir zum Strand, eine Runde im Meer geschwommen, und ein Bisschen in die Sonne gelegt.An den Stränden stehen hier gigantische Touch-Screens, mit Panorama-Aufnahmen der Gegend. Man kann Zoomen und Schwenken und zu anderen Punkten springen. So hat man schnell einen guten Überblick über die Gegend. Weitere Automaten machen Fotos, die man anschließend noch verzieren kann und dann per Mail verschicken. Wieder so eine Sache, die bei uns schnellstens kaputt-randaliert werden würde 😉

Abends ging es noch in eine Bar, sozusagen zum Abschieds-Bierchen. Aus der geplanten 5€-Spa-Übernachtung ist dann doch nichts geworden, da wir uns in einem Anfall von Größenwahn (aber noch nüchtern!) für die Nacht ein 5Sterne-Hotel gebucht hatten.. total Bescheuert, aber auch geil, und zu dritt gar nicht mal so teuer. Ich habe jedenfalls seeehr gut geschlafen 🙂

Tag 1/2: Busan, Fähre, Fahrt nach Tokyo

Am nächsten Tag gab es dann wieder eine schöne Runde Strand, bis uns der Regen wieder ins Hotel getrieben hat. Kurz darauf musste ich aber sowieso los zum Fähr-Terminal. Um 18 Uhr war ich dort, nach Check-In, Sicherheits-Kontrolle, Boarding usw. hat die Fähre dann um 22:30 abgelegt.

Ich war in einem Raum mit ca. 6 Leuten untergebracht, sehr spartanisch insgesamt. Ich habe aber ca. 4 Stunden schlafen können, und das war auch bitter nötig für mein Vorhaben.

Die eigentliche Fahr-Zeit von Busan nach Fukuoka/Hakata ist recht kurz, um 6 Uhr morgens waren wir bereits dort. Da zu dieser Zeit wohl noch niemand in Hakata arbeitet, mussten wir mit dem Verlassen des Schiffes aber noch bis 7:30 warten. Danach ging es aber Recht flott, so dass ich meinen Japan-Rail-Pass eintauschen konnte (2 Wochen Flatrate-Zugfahren für ca. 420€, ohne den pass hätte ich ca. 700 oder 800 gezahlt.), und mit dem Shinkansen gegen 9:00 mit einmal Umsteigen in Shin-Osaka nach Tokyo Fahren konnte. gegen 15:00 bin ich in Tokyo angekommen, und wieder konnte ich im Zug ein bisschen schlafen.

Tag 2/3: Fuji-San

In Tokyo bin ich dann ohne Umwege gleich zu meinem Hostel, in Asakusa sehr schön und zentral gelegen. Dort habe ich Infos eingeholt, bin noch (sehr) kurz über die lokalen Märkte, und habe dann meine Sachen für den Fuji-San gepackt. Mit der Metro ging’s dann nach Shinjuku, wo ich ein Bus-Ticket für den Fuji für 19:10 gekauft habe. Zu meiner Enttäuschung, und entgegen aller Erwartungen kam dieser Bus dann einfach nicht.. Mit Hilfe eines Koreaners (Shin) und eines Japaners (Tomo), die ich dort getroffen habe, habe ich dann noch ein Ticket für den letzten Bus um 19:30 bekommen, mit dem die beiden auch gefahren sind. Damit waren die ersten zwei Mitglieder des Expeditions-Teams gefunden ;).

Mit dem Bus kommt man dann direkt bis zur 5. „Station“ am Fuji, auf ca. 2300m gelegen. Dort angekommen merkt man zuerst: Oh, hier isses ja kalt! Ich habe mir also zum ersten Mal nach ca. 3 Monaten einen Pulli angezogen (erste Schicht von 3). Andere waren tatsächlich überrascht, ein Ami hat sich in dem Laden noch einen Pulli gekauft, und war in Shorts unterwegs, der sollte wohl noch sein kalt-blaues Wunder überleben.

Ein großer Teil meines Japan-Gepäcks bestand aus Berg-Utensilien, und die hatte ich jetzt dabei. Ich war relativ gut ausgestattet, darum war mein Rucksack tendenziell einer der volleren, die man so gesehen hat.

Bewaffnet mit ordentlichen Bergschuhen, Stirnlampe und Wanderstöcken bin ich dann mit meinen zwei Mitstreitern (einer in Turnschuhen, einer ohne Stirnlampe, beide ohne Stöcke) gegen 22:10 losgezogen. Anfangs ist es sehr gemütlich, die Leute sind überschaubar, und es geht zügig voran.

Relativ bald erreicht man die 6. Station und es wird langsam steiler. Der Untergrund besteht komplett aus Vulkan-Gestein, sehr rau und scharfkantig. Wenn man nicht aufpasst, rutscht man auf der relativ losen Asche-Gestein-Mischung leicht aus. Meine Kumpanen immer wieder zum langsam-laufen ermahnend („yukuri!“ .. jaja, Herr Lehrer), sind wir ohne große Pausen sehr zügig, und auf die Dauer schneller als die Losstürmenden, vorangekommen.

Bei einer Pause an einer der Stationen haben wir dann noch zwei Deutsche in unserem Alter (Vinh und Thomas) getroffen, mit denen wir gemeinsam weitergelaufen sind. Damit war der Trupp für die Nacht und den nächsten Tag dann vollständig.

Der Weg wird kontinuierlich steiler, die Leute werden ständig mehr, und es wird immer langsamer. Die letzten paar hundert Höhenmeter ist es nur noch ein konstanter Strom von Leuten, die sich aufstauen, und nur sehr langsam vorankommen (gigantischer Anblick: Lichter-Schlange am Berg). Zuerst dachten wir noch, dass wir viel zu schnell sind, gegen 1:00 nachts waren wir schon auf ca. 3400m. Für die restlichen 370 haben wir dann allerdings dank dauer-Stau und merkbar dünnerer Luft bis ca. 3:45 gebraucht. Oben gibt es haufenweise Hütten, wo man sich für viel Geld eine kleine warme Suppe und etwas zu trinken kaufen kann. Dort haben wir uns dann etwas aufgewärmt, bis gegen 4:20 dann ganz langsam die Dämmerung begann. Wir haben einen guten Platz mit toller Aussicht gefunden, und uns so warm es ging eingepackt. Hier oben hatte es tatsächlich Minusgrade (trotz bestimmt 37° in Tokyo), und der Wind hat ganz nett gepfiffen. Ich hatte sämtliche Schichten an (Pulli, Jacke, Regenjacke, Mütze, Handschuhe), und habe immer noch (ein wenig) gefroren, Die anderen waren großteils weniger gut vorbereitet, und haben ziemlich gejammert 😉 Mein Rucksack-Regenschutz musste als Knie-Wärmer herhalten, einen meiner Wanderstöcke hatte ich unterwegs schon verliehen.

Jetzt war dann die Zeit, die Kameras auszupacken. Insgesamt sind ca. 3-4 tausend Menschen pro Tag auf dem Fuji, davon bestimmt 70% zum Sonnenaufgang. Und wahrscheinlich sind es genauso viele Kameras. Der Sonnenaufgang war dann auch wirklich atemberaubend. Man ist so dermaßen weit über dem Land, eine wirklich besondere Perspektive. Durch die Höhe, und die dadurch dünnere Atmosphäre, ist das Blau im Himmel viel Dunkler als normal, und der Kontrast zu dem dunklen Orange der aufgehenden Sonne extrem! Zwar haben Wolken die meiste Zeit den Boden bedeckt, aber der Berg an sich war wolkenfrei, keine Selbstverständlichkeit. Ich kann hier gar nicht wirklich in Worte packen, wie sehr mit das ganze beeindruckt hat, es war auf jeden Fall den Aufwand wert!

Geschätzte 100 Fotos später, gegen 5:20 war es dann hell, und wir haben uns sehr beeindruckt daran gemacht, den Krater zu umrunden. Unterwegs gab es unendlich geniale Foto-Motive, so dass wir nur sehr langsam vorangekommen sind. Vinh hatte eine schöne Spiegelreflex-Kamera dabei, da sind Top-Fotos entstanden! Im Krater haben auch ein paar Schnee-Felder überlebt, außen am Berg aber nicht.

So haben wir dann die Runde um den Krater gemacht, auf maximal 3776m mit merklich dünner Luft. Ein Hamster wurde beerdigt, Schnee wurde geworfen, Und dann haben wir uns an den Abstieg gemacht.

Jeder, der schonmal mit mir in den Bergen war, weiß vielleicht, wie sehr ich Geröll-Hänge liebe, in die man hineinspringen kann, und die einen schön leicht abfedern und bremsen. Nun.. der Fuji-San ist ein Vulkan.. im oberen Bereich besteht die Oberfläche praktisch nur aus relativ feinkörnigem Gestein aus erkalteter Lava, mit den perfekten „Reinspring-Eigenschaften“! Ein Paradies für mich, ich war nur noch am grinsen. Ich hatte ein endlos langes Feld, das schön frei neben dem offiziellen Zick-Zack-Pfad lag, so dass fallende Steine niemanden treffen konnten. In 15 Minuten habe ich mit konstantem Rutschen und Springen (nur mit Stöcken möglich!) bestimmt 400 Höhenmeter gemacht! Dann habe ich langsam gemerkt, dass diese Fortbewegungsmethode doch auch anstrengend ist, und bin zurück auf den Haupt-Weg. Dort hatte ich dann genügend Zeit, bis meine Mitkletterer angekommen sind. Ich habe mich ausgeruht, die Socken gewechselt, ein paar kleine Wunden versorgt (Kollateralschäden, habe ich erwähnt, dass das Gestein extrem scharfkantig ist?), und etwas zu Trinken gekauft.

Der weitere Abstieg war dann noch extrem Anstrengend und einfach nur ewig lang. Er kommt einem Definitiv länger vor, als der Aufstieg. Am Ende angekommen waren wir allesamt extrem müde, die Füße haben nur noch geschmerzt. Während dem ganzen Abweg hat man außerdem ständig die feine Vulkanasche in den Augen und in den Atemwegen. Hier haben waren Andere besser vorbereitet und man hat relativ häufig Atemmasken gesehen. Gegen 11:00 waren wir wieder unten.

„A wise man climbs mount Fuji once, only a fool twice“ .. Kann ich jetzt nur bestätigen. Nach einer quälend langen Busfahrt durch den Tokyoter Verkehr war ich dann gegen 16:00 Uhr wieder im Hostel. Meine Energie hat gerade noch gereicht, zu Duschen, und eine Runde Wäsche zu waschen, um 18:00 bin ich dann ins Bett, und habe ca. 12 Stunden durchgeschlafen.

Tag 4: Tokyo

Endlich mal etwas Ruhe. Dadurch, dass ich gestern dermaßen früh ins Bett bin, bin ich auch relativ früh aufgewacht. Gegen halb 7 in der Früh bin ich runter in die Lobby, und habe erstmal gemütlich und ausgiebig gefrühstückt. Das gibt’s im Hostel ziemlich günstig, für ca. 3€ all you can eat. Dann habe ich mir den Reiseführer geschnappt, und habe angefangen, die interessanten Orte abzuklappern. Los ging es in der Früh mit Asakusa, also direkt am Hostel. Hier gibt es eine schöne Mischung an Restaurants, Tempeln, Märkten, Gärten, Handwerksbetrieben usw. Hier konnte ich schonmal ein Paar Souvenirs kaufen. Weiter ging es dann in Ginza, dem eigentlichen Zentrum Tokyos. Hier gibt es hauptsächlich teuere Geschäfte und Kaufhäuser. Für eine oder zwei Stunden war ich im Sony Building. Hier stellt Sony seine neuesten Produkte aus, allesamt zum direkten Ausprobieren. Es gab z.B. haufenweise 3D-Fernseher, samt 3D-Brillen. Dazu noch alle möglichen MP3-Player, Laptops, Kameras, usw… also genau das Richtige für mich. Als besonderes Special gab es im 8. Stock das „3D-Aquarium“, eine Art 3D-Kino mit sehr imposanten Aufnahmen aus einem riesigen Aquarium in Osaka.

Als nächstes ging es weiter nach Akihabara, dem Mekka für Otakus (die japanische Variante des Nerds). Hier gibt es Unmengen an Elektronikläden, und außerdem Alles zum Thema Mangas, inklusive riesiger Manga-Läden, und „Maid-Cafes“, in denen Mädchen in typischen Cosplay-Kostümen bedienen. Der Nerd, der sonst keine Freundin hat, kann sich hier dann auch mal mit einem Mädchen reden..

Als nächstes bin ich dann weiter nach Harajuku, ein junges, modernes Mode-Viertel. Hier laufen wirklich die coolsten Gestalten durch die Gegend, auf den Fotos seht ihr ein paar davon.

Noch eine Verrücktheit habe ich hier gesehen. Irgendwo am Straßenrand standen plötzlich ein Haufen Mädchen in einer Schlange, und am Anfang der Schlange war .. nichts. Ich hab noch 2 oder 3 weitere dieser Schlangen in der nahen Umgebung gesehen, und konnte damit gar nichts anfangen. Nach einiger Zeit ist dann eine Art „Warteschlangenmanagerin“ aufgetaucht, die die Mädels zwischen den einzelnen Haufen hin- und hergeschoben hat. Mit der vordersten Gruppe ist sie dann in eine kleine Nebenstraße verschwunden, und da hat sich das Ziel dann offenbart: Ein Fan-Shop von irgend einem Japanischen Pop-Star. Einfach nur bescheuert 😉

Auf dem Heimweg habe ich dann noch eine Parade von Samba-Taenzern erwischt. Zuerst war es nur eine einzelne, und ich dachte mir wieder.. naja.. wieder so ein Freak halt. Aber danach sind es plötzlich doch noch ein Haufen mehr geworden.

Ziemlich erschöpft bin ich zurück ins Hostel, wo ich dann erschreckend viele Deutsche getroffen habe (6 oder 7), und mich ans Schreiben von diesem Text gemacht habe, bevor die Erinnerung verblasst. Ausserdem habe ich mich noch mit einem Kanadier und einer Amerikanerin Email-Adressen getauscht, die ebenfalls die Fuji-Besteigung vorhaben und bald auch wieder in Korea sein werden, wo wir mal zusammen Bergsteigen gehen wollen.

Tag 5: Tokyo

Nach erneutem Frühstück im Hostel habe ich wieder den Reiseführer rausgekramt, und habe die nächsten Viertel abgeklappert. Zuerst ging es nach Shinjuku, einer Mischung aus Geschäftsviertel mit vielen Hochhäusern, und Unterhaltungsviertel. Der Bahnhof Shinjuku ist mit 2 Mio Fahrgästen täglich der verkehrsreichste der Welt! Hier gibt es u.a. das Tokyo Metropolitan Government Office, sozusagen das Rathaus. Das fällt hier allerdings etwas größer aus, als das typische Deutsche Rathaus: zwei Türme mit je 243m und 48 Stockwerken. Oben gibt es eine gratis Aussichtsplattform, mit einem wirklich gigantischen Blick über Tokyo. An einem klaren Tag kann man von hier sogar den Fuji-San sehen, heute ging es aber trotz Sonne leider nicht.

Für Dienstag hatte ich mich ja mit meiner Süßen verabredet, also bin ich als nächstes mal zu ihrer Unterkunft gefahren (großes Youth Center), um mir den Treffpunkt schonmal anzuschauen. Als das erledigt war, und ich an der U-Bahn-Station auf meinen Zug gewartet habe, habe ich sie dann absolut unerwartet plötzlich in einer vorbeilaufenden Gruppe entdeckt 😉 Sie wäre ja fast vorbeigelaufen, aber nach einem kurzen „Hey!“ lagen wir uns nach 3 Monaten zum ersten mal wieder in den Armen, unter anfänglicher Verwunderung, dann allerdings eher Begeisterung des Restes der Gruppe, v.a. der Japaner, die teils sogar das Klatschen angefangen haben ;). Leider blieb nicht viel Zeit, trotzdem war ich für den Rest des Tages noch besser drauf als sowieso schon.

Als nächstes bin ich weiter nach Shibuya. Hier gibt es eine Kreuzung, bei der bei jeder Grünphase massenweise Fußgänger in allen Richtungen kreuz und quer über die Strasse laufen, ein geniales Schauspiel. An der Kreuzung gibt es im ersten Stock einen Starbucks, wo man das ganze sehr schön beobachten kann. Das habe ich natürlich ausgenutzt, mir ein Mittags-Sandwich und einen Kaffee gegönnt, und ein Video und ein paar Fotos gemacht.

Als nächstes dachte ich mir, dass ich bisher noch gar nicht das Meer gesehen habe, also bin ich Richtung Hafen gefahren. Hier gibt es eine moderne und private Metro-Linie, die auf ziemlich hoch gelegenen Schienen (oder eher Strassen?) fährt, so dass man tolle Ausblicke über die gesamte Tokyo Bay hat. Die Kamera hat geglüht.. Mitten auf der Halbinsel im Hafenbecken bin ich dann ausgestiegen und habe die Gegend genossen. Durch Zufall bin ich dann auf das „Museum of Maritime Science“ gestossen, ein großes Gebäude, das von der Form her einem Schiff nachempfunden ist. Sehr beeindruckend, auch von innen. Eine richtig schöne, sehr detailreiche Ausstellung, rund um das Thema Schifffahrt. Dazu gab es noch einen Aussichtsturm auf ca. 60m.

Während dieses Museumsbesuchs ist mir erneut bewusst geworden, wie ruhig und freundlich japanische Kinder sind. Diese typisch Deutschen schreienden A*lochkinder habe ich hier bisher einfach noch nicht gesehen. Hier läuft der Sohn ganz friedlich an der Hand vom Papa, und ist einfach zufrieden. Diese Harmonie, die ein Japanisches Grundprinzip ist, ist sehr beeindruckend. Natürlich ist es vielleicht auch teilweise ungesund eventuell vorhandene Konflikte einfach zu verschlucken, trotzdem wirken die Menschen einfach irgendwie „besser“ als der typische Deutsche.

Anschliessend habe ich mich nochmal in den Park am Wasser gesetzt, die Füße ins Wasser gehalten, den Kids beim spielen zugeschaut, und einfach nur relaxt und ein bisschen Musik gehört. Ich war absolut und umfassend glücklich. Ein in vielerlei Hinsicht beneidenswertes Völkchen, die Japaner.

Mit der Bahn ging es dann wieder zurück, mit langsam untergehender Sonne. Erneut glühte die Kamera, der Ersatzakku musste herhalten. In Ueno bin ich dann wieder raus aus der Metro, und ein bisschen durch hell erleuchtete Gassen gezogen. Hier gab es richtig schicke kleine Läden, wo ich mir einen Gürtel gegönnt habe. Danach gab’s noch was zu Essen, was aber gar nicht sooo teuer war: ca. 10€ für einen grossen Teller Lachs-Spinat-Spaghetti und ein Bier.

Abschliessend ging es wieder ins Hostel, Bericht schreiben, und Bilder von der Speicherkarte auf den USB-Stick kopieren. Man will ja nichts verlieren.

Tag 6: Kamakura

Auf eine Empfehlung von zwei Mädels aus dem Hostel hin, war ich heute in Kamakura. Die Zugfahrt dauert von Tokyo Station ca. eine Stunde. In Kamakura gibt es unzählige Schreine und Tempel, und außerdem einen schönen Strand. Da Kamakura deutlich kleiner ist, habe ich mir am Bahnhof ein Fahrrad geliehen, das ich mir in Korea zu dem Preis wohl fast kaufen könnte -.- Jedenfalls war ich natürlich als erstes eine Runde Schwimmen. Jetzt kann ich also auch den Pazifik zu den Meeren, in denen ich geschwommen bin, zählen ;). Der Sand war ziemlich dunkel und dadurch unerträglich heiss. Danach habe ich mir den Großen Buddha angeschaut, eine 13m hohe Bronzestatue von einem sitzenden Buddha. Früher stand diese mal in einer Tempelhalle, die aber einer Flutwelle zum Opfer gefallen ist. Heute steht er friedlich im Freien. Danach bin ich weiter zum Tsurugaoka Hachimangu Schrein, einer relativ grossen und sehr schönen Tempelanlage mit kleinem Museum dabei.

Danach war es schon Nachmittag, und durch die extreme Hitze und das Radeln war ich ziemlich fertig. Nach einem Mittagessen bei KFC (jaja, typisch Japanisch) bin ich mit dem Zug wieder nach Tokyo. Dort bin ich noch eine Runde um den Kaiserpalast gelaufen, der allerdings für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Leider konnte man nichtmal in die Gärten, so dass ich nur von aussen ein wenig gesehen habe. Die Größe und Weitläufigkeit des Geländes mitten in Tokyo war auf jeden Fall beeindruckend.

Um mich für morgen noch ein bisschen auszuruhen, bin ich dann gegen 18:00 zurück ins Hostel, Fotos sichern, Akkus laden, Bericht schreiben, usw.

Tag 7: Tokyo

Heute morgen gegen 10:00 habe ich mich wie geplant mit meiner Süßen getroffen. Zuerst sind wir in der ganzen Gruppe nach Asakusa gefahren, das ist einfach grausam, wie langsam man in so einer Gruppe ist. Glücklicherweise konnten wir uns recht bald absetzen, so dass wir zu zweit durch Tokyo sind. Hauptsächlich hieß das: Shopping! Das war ihr einziger richtig freier Tag, ihre Wunschliste war lang, und wir haben doch tatsächlich fast den ganzen Tag damit verbracht. Unterwegs haben wir natürlich wieder einige Stadtteile gesehen, das schon erwähnte Asakusa, sowie Harajuku und Shinjuku. Dadurch dass ich so auch mal länger in den Geschäften war, habe ich dort auch noch extrem viel interessantes, witziges, und cooles gesehen, wo ich vorher einfach drübergeschaut habe, weil ich eben eher auf Sightseeing aus war. Insgesamt wieder ein cooler Tag, und schön sie mal wieder ohne Webcam zu sehen 😉

Tag 8: Fahrt nach Kyoto

Nachdem ich gut ausgeschlafen habe, habe ich gegen 10:00 ausgecheckt, und bin direkt zum Bahnhof und mit dem Shinkansen nach Kyoto. Erneut war ich beeindruckt von diesen Zügen. Schnell, leise, sauber, absolut pünktlich und zuverlässig. Aber halt auch teuer 😉 In Kyoto war ich gegen halb 3. Nach einem kurzen Mittagessen konnte ich im Hostel einchecken, das mich sehr positiv überrascht hat. Es ist eine Mischung aus traditionellem Japanischen Ryokan und modernem Hostel. Straßenschuhe sind nicht erlaubt, man schläft aber nicht direkt auf dem Boden, sondern hat schoen geräumige Betten, auch im 8er Dorm.

Die Einrichtung ist modern und schön, die Toiletten sind saubere Japanische High-Tech Klos, die Duschen sind sauber. Es gibt einen schönen Gemeinschaftsraum mit Küche, Couch, Fernseher und Computern. Dann bin ich noch etwas in die Stadt, und habe mir den ersten Tempel angeschaut, eine riesige Halle, angeblich eine der größten Holzkonstruktionen der Welt, tatsächlich sehr beeindruckend. Dann bin ich noch auf den Kyoto Tower, um mir eine Übersicht von der Stadt zu verschaffen. Zum Schluss habe ich im Convenience Store eingekauft, und mir im Hostel zu Abend gegessen. Danach, inzwischen dunkel, bin ich nochmal nach draußen, und etwas am Fluss entlanggelaufen, nahe des Geisha-Viertels Gion. Ein paar Bands haben gespielt, sehr angenehm. Entlang des Flusses liegen die erhöhten Terrassen einiger traditioneller Lokale, auf die man nur von der anderen Seite her kommt. Auf zweier dieser Terrassen habe ich dann tatsächlich bei den Tischgesellschaften jeweils eine Geisha in Aktion gesehen, ein seltener Anblick. Danach gings wieder ins Hostel und ins Bett, Gute Nacht!

Tag 9: Kyoto

Heute habe ich den ganzen Tag das betrieben, was der Japan-Tourist „Temple Hopping“ nennt, also einen Tempel oder Schrein nach dem anderen. Zuerst bin ich zum „Path of Bamboo“, ein Wanderweg durch einen Bambuswald, der u.a. an einem Weltkulturerbe-Tempel vorbeiführt. Richtig beeindruckend. Danach bin ich mit dem Bus weiter zum berühmten goldenen Pavillon, ebenfalls sehr schick. Entgegen der Gerüchte habe ich danach für den Kaiserpalast direkt ein Ticket bekommen, auch ohne Reservierung Wochen im Voraus. Dort gab es dann eine schöne englische Tour, gratis 🙂

Wieder mal war ich danach ziemlich müde, und bin zurück ins Hostel. Dort habe ich mich dann mit einem Schweizer und einer Amerikanerin noch verabredet, um für den Abend was trinken zu gehen. Leider waren die Bars alle seeehr teuer (ca. 6€ pro Bier), so dass wir uns am Ende ein Bier im Convini geholt haben, und uns dann ans Flussufer gesetzt haben. War auch cool 🙂

Tag 10: Hiroshima

Heute bin ich mit dem Shinkansen in der Früh nach Hiroshima gefahren. Im zentralen Bereich der Explosion wurde ein „Peace Memorial Park“ errichtet, mit vielen Denkmälern. Hier habe ich bestimmt 20 Schulklassen gesehen, die hier durchgehend mit Bussen herangekarrt werden. Der „A-Bomb Dome“ ist die Ruine eines Gebäudes, dessen Gerippe die Bombe gerade so überlebt hat. Er steht bis heute unverändert als Mahnmal. Danach war ich in im „Peace Memorial Museum“, wo es sogar einen deutschen Audioguide gab. Eine gute und sehr beeindruckende Ausstellung über die Bombe, wie es dazu kam, warum sie in Hiroshima gelandet ist, Was die Folgen waren, usw. Grausam, aber so muss das sein, um für die Zukunft zu mahnen.

Als nächstes bin ich mehr oder weniger planlos in eines der Streetcars gestiegen, und bin dann im Hafen gelandet. Von dort habe ich dann ein „Express Boat“ zur Insel Miyajima gebucht. Ich war tatsächlich der einzige Passagier auf dem kleinen aber schnellen Boot. Die 30-minütige Überfahrt war zwar teuer (ca. 17€) aber sehr geil! Die Insel selbst war ebenfalls extrem schön, v.a. die Tempelanlage dort. Auf der ganzen Insel laufen Rehe sehr frei herum. Sie haben sich total an die Menschen gewöhnt, eines stand z.B. im Eingang eines Ladens herum, während links und rechts die Leute vorbei geganen sind. Leider war es schon recht spät, so dass ich nur eine Stunde auf der Insel hatte, bevor ich mit der Gratis-Fähre (JR-Pass) wieder aufs Festland, und mit dem Shinkansen zurück nach Kyoto bin.

Tag 11: Fahrt nach Aso

Der Grossteil des heutigen Tages ging für die Zugfahrt nach Aso drauf. Zuerst im Shinkansen, dann in einem lokalen Expresszug, und zum Schluss in einem kleinen Bummelzug, relativ abenteuerlich. Aso liegt in einem riesigen Vulkankrater, mit ca. 20 km Durchmesser. Der Zug muss hier also einiges an Höhe überwinden, ca. 500m. Während der Fahrt hat der Zug dann in einem Bahnhof plötzlich umgedreht, ich hatte mich schon sehr gewundert, habe aber dann gemerkt, dass es weiter nach oben ging, es war also ein Sackbahnhof. Mitten im Grünen blieb der Zug dann in einer starken Steigung plötzlich stehen, und der Fahrer lief seelenruhig durch den Zug zum anderen Ende. Ich dachte mir schon.. Was ist denn jetzt wieder los? Zug kaputt? Er fuhr dann andersrum weiter, kurz bergab, aber dann wieder bergauf! Die Schienen wurden hier also in einer Art Zigzag verlegt, weil die Steigung sonst zu viel wäre.. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen.

In der Mitte des Kraters befindet sich noch ein halbwegs aktiver Vulkan, der Mt. Aso. Am Fuße dieses Vulkans befindet sich die Stadt Aso, in der erst Ende 2009 ein neues, sehr schickes kleines Hostel aufgemacht hat. Dort habe ich mich für zwei Nächte eingebucht, sozusagen etwas Natur für einen Entspannten Abschluss des Urlaubs. Am Abend bin ich dann noch mit einem Japaner, den ich im Hostel getroffen habe, in ein nahegelegenes Onsen (Sauna, kalte, heisse Becken) gegangen, perfekt zur Entspannung. Danach gab es noch ein schönes Japanisches Abendessen, mit Ramen und allerlei Beilagen.

Tag 12: Mt. Aso

Heute bin ich in der Früh mit dem Bus Richtung Mt. Aso gefahren. Von dort gibt es noch eine Seilbahn, die bis zum Krater führt, das war mir aber zu blöd, da bin ich gelaufen. Im Krater befindet sich ein richtig schön kochender Schwefelsee, und man muss auf die Windrichtung achten, damit man nicht in Kontakt mit den Dämpfen kommt. Ich hatte meine Ausrüstung dabei, und mir vorher im Hostel einen schönen Wanderweg rausgesucht, also bin ich nach dem Krater Richtung Osten aufgebrochen. Ziemlich schnell stellte sich allerdings heraus, dass auf diesem Weg wohl seit einem Jahr oder mehr niemand mehr gelaufen ist, er war teils komplett bis auf Brusthöhe zugewachsen mit Schilf. Die Markierungen waren allerdings immer wieder zu sehen, und mit meinen Stecken konnte ich das Schilf immer so zur Seite drücken, dass ich den Weg wiedergefunden habe, und so habe ich mich einfach immer weiter durchgekämpft. Es wurde dann auch wieder lichter, nach wie vor waren Markierungen zu sehen, und ich bin immer Weiter. Auf dem ansonsten recht mit Touris vollgestopfen Berg habe ich hier allerdings für 3 Stunden keine Menschen mehr gesehen 😉 Ich war recht überzeugt, noch auf dem richtigen Weg zu sein, allerdings nicht allzu lange, es hat sich nicht mehr so ganz mit meiner Karte gedeckt 😉 Also habe ich mir den nächstbesten Pfad geschnappt, und bin einfach Richtung Fuss des Berges gelaufen, in der Ferne konnte ich eine kleine Stadt erkennen, so ganz falsch wird es also schon nicht sein. Umkehren wollte ich auch nicht mehr, wäre ja langweilig. Nach langem langem Weg ohne Menschen bin ich dann irgendwann wieder in die Zivilisation gekommen. Gleich der erste Japaner, den ich getroffen habe, hat mich, trotz praktisch nicht vorhandener Englisch-Kenntnisse dann freundlicherweise mit dem Auto zum nächsten Bahnhof gefahren, von wo aus ich dann mit dem Zug zurück nach Aso gekommen bin. Es stellte sich raus, dass ich wohl irgendwann zu früh abgebogen bin, und in einer ganz anderen Stadt gelandet bin, so dass ich erstmal eine Stunde Zugfahrt vor mir hatte. Insgesamt wars aber doch relativ lustig und schön von der Natur her 😀

Da ich mir einen leichten Sonnenbrand geholt hatte, und ich die Beine schon wieder spüren konnte, habe ich mich für den restlichen Abend gemütlich in den Gemeinschaftsbereich vom Hostel gelegt, und mir aus der relativ großen und schönen Buchauswahl einen Graphic Novel (Batman: Arkahm Asylum) und eine Sci-Fi Manga-Serie (Planetes, 5 Bände) rausgesucht, und diese bis nachts um 12 durchgelesen. Sehr schön ruhig und entspannend 🙂

Tag 13-15 Kumamoto, Osaka, Heimfahrt

Die letzten zwei Tage habe ich in Kumamoto und Osaka verbracht, hauptsächlich um meine Süße nochmals zu sehen, was auch geklappt hat, und nochmals sehr schön war. Ein Großteil der Zeit ging allerdings für die Zugfahrten drauf, so dass ich von den Städten nicht allzuviel gesehen habe. In Kumamoto habe ich das Schloss angeschaut, in Osaka hat es nicht mehr für viel gereicht, außer ’ner Runde Shopping.

Am letzten Tag gings dann um 6:00 morgens raus, ich musste ja von Osaka noch nach Fukuoka, wo ich um 11:00 bei der Fähre sein musste. Da am Tag zuvor ein Taifun durch die Japanische See gezogen ist, hatte ich erst Angst, dass mein Schiff nicht fährt, im Internet stand auch was davon, allerdings auf Koreanisch, ich konnte nur das Datum und den Namen des Taifuns erkennen. Glücklicherweise ist die Fähre dann doch planmäßig gegen 12:30 gefahren, wenn es auch eine seeehr holprige Überfahrt war 😉 In meinem zugewiesenen Zimmer kurz hinter dem Bug war nicht an Schlaf zu denken, also habe ich mir nach ausgiebigen Sturm/Seegang-Genießen im Freien in der Schiffsmitte eine Bank gesucht, und dort die meiste Zeit der Überfahrt mit Musik im Ohr verschlafen. In Busan gegen 18:00 angekommen ging alles recht zügig, mit dem KTX weiter nach Daejeon, gegen 22:00 war ich wieder im Wohnheim.

So, das war mein Bericht, Respekt an alle, die das alles gelesen haben! Fazit? Eine traumhafte Zeit. Unglaublich viele neue Eindrücke, die ich hier leider bei weitem nicht vollständig wiedergeben kann. Dieses Land mit seinen Bewohnern ist einfach nur unglaublich schön. Hier zu Leben, käme wohl aufgrund der doch etwas übertriebenen Arbeitsmoral nicht in Frage, aber für den Urlaub ist es ein Traumziel, wenn auch relativ teuer. Insgesamt hätte ich sicherlich noch viel mehr von der eigentlichen Japanischen Kultur und Lebensweise mitnehmen können, ich habe es doch eher als typischer Europäischer Touri gemacht, aber ich wollte halt viel sehen in der begrenzten Zeit. Alleine unterwegs zu sein, war absolut kein Problem. Wann immer ich Lust auf Gesellschaft hatte, konnte ich in den Gemeinschaftsbereichen der Hostels sehr aufgeschlossene und freundliche Menschen finden. Und alleine ist man einfach viel freier und mobiler, es muss nicht jede Entscheidung, wo man jetzt hingeht ausdiskutiert werden. Ich sage nicht, dass es mit ein, oder zwei Leuten nicht auch cool gewesen wäre, aber ich habe es auch so absolut genossen 🙂

Jetzt geht’s allerdings erstmal zurück an die Arbeit, für die nächste Zeit sind keine großen Urlaube mehr geplant.

Gruß allerseits,

Luiz

6 Gedanken zu „Japan 2010“

  1. Ich meinen Augen steht der pure Neid :). Das muss wirklich ein sau geiler und unvergesslicher Trip gewesen sein.
    Ich werde Japan jetzt definitiv als zukünftiges Reiseziel ins Auge fassen.

    Danke für den Bericht und die Fotos 🙂

  2. Lieber Luiz,
    „absolut und umfassend glücklich“ klingt phantastisch. Der Rest auch, bin seeehr neugierig auf weitere Fotos und Erzählungen, wenn Du wieder hier bist. Dir eine gute Zeit und gutes Gelingen Deiner Arbeit!

  3. Ich bin so unglaublich neidisch. :X Japan steht bei mir eh schon ewig lang ganz oben auf der „was ich in meinem Leben noch machen will“-liste.

    Dahin WILL!!!!

  4. Hallo lieber Luiz, kam eben erst zum Lesen deines Berichtes. Toll was Du alle siehst und erlebst. Vielen Dank. Sammle und speichere weiter in deinem Kopf ab. Das wird dir immer bleiben. Und uns kannst du dann viel erzählen. Pass auf dich auf, Karen

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